Ich möchte heute mal ein ganz anderes Thema teilen: eine Bergtour, die ich vor Kurzem gegangen bin und die es meiner Meinung nach absolut wert ist, nachgewandert zu werden!
Der Ausgangspunkt ist Saalfelden. Von dort aus steigt man zuerst zur Wiechenthaler Hütte auf, wo man bei Bedarf noch einmal die Wasservorräte auffüllen kann.
Der Praterstern am Steinernen Meer – erreichbar über die Weißbachlscharte.

Der weitere Weg führt dann über die Weißbachlscharte und den darauffolgenden Praterstern.
Nachher geht es – und ich finde, das ist der schönste Weg – weiter auf das oder zum Ingolstädter Haus.

Auf dem Ingolstädter Haus angekommen, kann man sich erst einmal stärken und die Wasservorräte wieder auffüllen.
Danach bin ich wieder zurückgegangen. Der Weg ist toll zu gehen und wenigstens meistens halbwegs flach. Natürlich gibt es einige Steigungen, aber es ist super zu gehen.


So wie hier ist der Weg zirka – also super zu gehen und einfach toll!
Danach geht man wieder zum Praterstern und auf die Weißbachlscharte rauf, danach biegt man ab und folgt dem Weg zum Ahlhorn.


Bis zu diesem Punkt zeigt die Aufzeichnung etwa 25 Kilometer an. Leider fehlen rund 3 Kilometer der Strecke, da mein GPS ausgefallen oder die App abgestürzt ist – gemerkt habe ich das leider erst wieder am Praterstern. Was die Gehzeit betrifft, muss ich zugeben, dass ich an diesem Tag etwas langsamer unterwegs war als gewöhnlich; normalerweise halte ich ein schnelleres Tempo.

Danach geht es hinauf zum Ahlhorn – und ab hier beginnt eine mittelschwere Kletterei, ab der es erst richtig anspruchsvoll wird! Ein wichtiger Hinweis: Diesen Abschnitt sollte man keinesfalls begehen, wenn man nicht absolut alpin erfahren ist oder unter Zeitdruck steht. Ich habe die Anforderungen dort selbst ein wenig unterschätzt.
Vom Ahlhorn bis zum Mitterhorn konnte ich leider keine Fotos machen. Die ungesicherte Gratüberschreitung war teilweise wirklich extrem schwierig und fordernd, da auf diesem Teilstück keinerlei Drahtseilversicherungen vorhanden sind.

Dafür hat man danach diesen Ausblick – ist auch etwas wert

Das Mitterhorn
Als Nächstes steht der Übergang zum Persailhorn an. Auch dieser Abschnitt darf keinesfalls unterschätzt werden: Er ist zwar nicht mehr ganz so anspruchsvoll wie die Kletterei zwischen Ahlhorn und Mitterhorn, erfordert aber weiterhin volle Konzentration.

Das Persailhorn
Ab hier beginnt schließlich der Abstieg. Bei mir war es ein kleiner Umweg: Am Mitterhorn war ich mir zuerst unsicher, ob ich die Route über das Breithorn wählen oder doch lieber über das Persailhorn absteigen sollte. Ich bin sogar noch ein Stück in Richtung Breithorn vorausgegangen, habe mich dann aber für die Umkehr entschieden. Letztendlich führte mich der Weg über das Persailhorn und den Südwandsteig hinunter zur Wiechenthaler Hütte.

Das macht dann den Rest der Kilometer aus. Zählt man die rund 3 fehlenden GPS-Kilometer dazu, kommt die gesamte Runde auf 40 Kilometer. Das ist also durchaus eine Tour, die einiges an Zeit beansprucht und eine solide Ausdauer voraussetzt. Aber jeder Schritt lohnt sich – sie ist den Zeit- und Kraftaufwand einfach absolut wert!